In eigener Sache: Awards

Jetzt ist es schon – oje – bald drei Monate her, dass mich tikerscherk für einen „One Lovely Blog Award“ nominiert hat, und vor über einem Monat hat sich Linda mit einem „Liebster Award“ angeschlossen. Und ich habe bisher darauf… einfach nicht reagiert. Das war nicht besonders nett von mir, zugegeben, und ich bitte die beiden Damen hiermit um Verzeihung.

Heute möchte ich endlich mal beide Nominierungen beantworten – natürlich zuallererst mit einem dicken „Danke für das Lob!“ Dass ihr mich für einen Award nominiert habt, schmeichelt mir natürlich ungeheuer. Ich hätte nie damit gerechnet, und vermutlich bin ich genau deshalb nicht sehr professionell damit umgegangen. Aber gut, das hier ist ja auch kein professioneller Blog…

Beide Awards haben natürlich so ihre Regeln, wie das nun mal ist, die ich hier kurz posten möchte:

One Lovely Blog möchte nur, dass ich 7 frei gewählte Fakten über mich verrate, auf den Blog verlinke, der mich nominiert hat (ist geschehen) und das Blogstöckchen schließlich weiterreiche an (+/-) 7 Blogs.

Der Liebster-Award will mehr:

  • Verlinke die Person, die dich nominiert hat (hab ich gemacht)
  • Beantworte die 11 Fragen, die dir gestellt wurden (mache ich unten)
  • Nominiere 11 Blogs, die unter 200 Follower haben und gib ihnen Bescheid, dass du sie nominiert hast (dazu ganz unten mehr)
  • Denke dir 11 (eigene) Fragen für die Nominierten aus

Ich fange also mal mit den elf Fragen an und mache mit den sieben Fakten weiter, um Dopplungen zu vermeiden:

1.) Wie seid ihr zum Schreiben gekommen?

Wie die Jungfrau zum Kinde. Nee, also, im Ernst: keine Ahnung. Ich weiß noch genau, wie (und warum) ich lesen gelernt habe, aber schreiben? Im Sinne von Geschichten erfinden? Das habe ich irgendwie immer schon gemacht. Schon im Kindergarten habe ich „Bücher“ gebastelt, aus mit Paketband zusammengeheftetem Druckerpapier, auf das ich dann Geschichten gezeichnet habe. Einmal habe ich meinem Vater die dazugehörige Geschichte diktiert (weil ich ja noch nicht selber schreiben konnte), damit es ein „richtiges“ Buch wird.

2.) Warum einen Blog?

Ganz ehrlich? Weil ich sackfaul bin, also so richtig faul, aber weiß, dass man nur durch Übung besser wird. Deshalb habe ich einen öffentlichen Blog mit meinen Geschichten gestartet, in der Hoffnung, dass meine Leser_innen (einfach durch ihre Existenz) Druck auf mich ausüben und mich dazu bringen, brav regelmäßig zu schreiben. Klappt auch ganz gut bisher, also allen, die diesen Blog lesen, ein dickes Dankeschön!

3.) Welche Geschichten/Romane/Gedichte haben Euch beeinflusst?

Alle. Also, alle die ich gelesen habe, oder über die ich gelesen habe. Ich lese eine Menge, und von allem bleibt etwas hängen. Manchmal merke ich, dass mich ein Stil besonders stark beeinflusst, aber das sind Phasen, die meistens irgendwann wieder vorübergehen. Leider funktioniert es aber nicht, dass ich besser schreibe, nur weil ich gerade einen guten Autor lese…

4.) Wie wäre der Titel des Buches, welches Euer Leben erzählt?

Ach herrje, was für ein langweiliges Buch. Wer würde das schreiben wollen? Wer würde das lesen wollen?

5.) Wie sieht Euer Traumleben aus?

Ziemlich so wie jetzt, nur dass mein Freund einen Job in Berlin hätte und ich fürs Lesen bezahlt würde. Oder alternativ wenigstens fürs Schreiben.

6.) Welche Vorsätze habt Ihr für dieses Jahr?

Viel zu viele, für meine Faulheit:

  • den Blog weiterführen und jede Woche mindestens 500 Wörter schreiben (klappt noch!)
  • regelmäßig bewegen (klappt auch noch! Außer am WE, als ich krank war, aber das zählt nicht, finde ich.)
  • mindestens einmal die Woche zeichnen üben (argh… habe ich inzwischen aufgegeben.)
  • mindestens drei Texte bei Wettbewerben o.ä. einreichen (einen hab ich schon! Hat natürlich nicht gewonnen, aber wenigstens habe ich ihn termingerecht und zum Thema passend fertiggeschrieben und abgeschickt.)
  • mich gesund ernähren, obwohl mein Freund nicht mehr für mich kocht (aaaaaahahahahahahaaaa… nein.)

7.) Wenn Ihr eine Wunderlampe finden würdet, was würdet ihr damit tun?

Oh, die passt bestimmt super in unser Wohnzimmer! …oder ist das jetzt die Frage nach den drei Wünschen? Ach nee, die kommt erst jetzt:

8.) Welche drei Wünsche hättet Ihr an den Lampengeist?

Ähmmm… ist das einer von diesen bösartigen Lampengeistern, die alles auf die mieseste Art wörtlich nehmen? Wenn nein, dann wünsche ich mir: 1.) mehr wirklich gute Ideen, 2.) die Ausdauer, die größeren Ideen auch mal zu Ende zu schreiben, 3.) die Fähigkeit, meine eigenen Texte mit etwas Abstand tatsächlich objektiv beurteilen zu können.

9.) Ist Euer Leben so, wie Ihr es Euch als Kind gewünscht habt?

Nee, als Kind wollte ich abwechselnd Prinzessin, Abenteurerin (eindeutig ein echter Beruf!), Tierärztin oder Eisverkäuferin werden. Hab ich alles nicht geschafft. Würde ich alles heute auch gar nicht mehr wollen. Außer vielleicht Eisverkäuferin.

10.) Welche Frage wolltet Ihr schon immer mal beantworten?

Möchten Sie den Nobelpreis annehmen?

11.) Wie lautet die Antwort auf Eure Frage von Nr. 10.) ?

Alter Falter, darauf kannste deinen Arsch verwetten!

Und sieben weitere Dinge, die ihr nie über mich wissen wolltet:

1.) Ohne Zeitdruck arbeite ich verdammt langsam. Wie dieser Post beweist.

2.) Auch sonst schreibe ich in einem Schneckentempo, was hauptsächlich daran liegt, dass ich jeden Satz schon beim Schreiben zehnmal überdenke und überarbeite. „Aber warum ist dann immer noch so viel Schrott auf deinem Blog?“, höre ich euch fragen, „von den Tippfehlern ganz zu schweigen?“ Tja… nur weil ich ständig überarbeite, heißt das noch lange nicht, dass ich es gut mache.

3.) Ich freue mich über Kommentare (wer tut das nicht?), aber nicht nur über Lob, sondern auch über Kritik. Ihr findet einen Text total doof? Schreibt es mir! Und am besten schreibt mir auch, was genau ihr daran doof findet. Ich lerne gern aus meinen Fehlern!

4.) Ich habe eine Liste mit Dingen, die ich irgendwann noch schreiben will. Bisher konnte ich genau einen Punkt abhaken.

5.) Uuund jetzt gehen mir die Fakten aus. Ich bin ein wirklich langweiliger Mensch, zählt das? Und rede eigentlich nicht gern über mich.

6.) Immer noch nicht zu Ende? Ich… ähhh… mag Schokolade! Und Käse. Aber nicht in Kombination.

7.) Guck mal, da hinten! …verdammt, das funktioniert irgendwie nie. Okay, eines noch…? Ich halte Mafia/Palermo/Werwolf für das beste Spiel, das je erfunden wurde.

Puh, geschafft. Jetzt der letzte Teil: Blogs nominieren und eigene Fragen stellen. Ich muss zugeben, darauf habe ich wenig Lust, denn so sehr mir die Nominierungen schmeicheln, so skeptisch bin ich dem Kettenbriefartigen gegenüber. Deshalb nenne ich jetzt einfach, in keiner besonderen Reihenfolge, ein paar Blogs, von denen ich finde, dass sie noch viel zu wenig Leser haben. Wenn einer von denen gern Fakten aufzählen und/oder Fragen beantworten möchte, nur zu! Ich leihe auch ganz großzügig meine Fragen aus.

Hier also meine Liste:

Das Amelprojekt – ein ambitioniertes, Genre-übergreifendes Science-Fiction-Schreibprojekt

ohneworteblog – „Die Aneinanderreihung von Worten“ ergibt ganz wunderschöne Geschichten und Vignetten

Wandernder Wörterkrämer – wandert leider nur selten vorbei, aber wenn, dann mit ganz tollen Texten im Gepäck

haltstop – hier geht es hauptsächlich um das filmische Erzählen, aktuelle Kinofilme ebenso wie Klassiker, aber es gibt nicht nur Rezensionen, sondern auch weiterführende Gedanken, Diskussionen, Denkanstöße und dazwischen immer wieder Teile einer Fortsetzungsgeschichte

Es gibt noch ganz viele andere Blogs, die ich empfehlen kann, aber die haben oft schon so viele Follower, dass sie mich nicht als Signalverstärker brauchen. Und es gibt bestimmt auch ganz viele andere wirklich tolle Blogs, die noch viel zu wenig Follower haben und die ich nicht kenne. Ihr könnt sie mir gern in den Kommentaren empfehlen.

Ach so, und für meine 500 Wörter diese Woche? Zählt das hier nicht. Die kommen noch, versprochen!

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